Andrea Thierbach

Andrea Thierbach

Andrea ist 49 Jahre alt und seit über 30 Jahren Künstlerin, wobei sie diese Leidenschaft schon von Kindheitstagen an begleitet. Seit 2006 wohnt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Wuppertal.

Jahrelange künstlerische Erfahrung ließen sie ihren eigenen Stil entwickeln, der von verschiedenen Konzepten und Ideen geprägt ist. Sie malt intuitiv und lässt sich dabei von ihren Gefühlen leiten. Sie plant ihre Motive nicht, sondern wagt sich spielerisch-experimentell an ihre Werke. Abstrakte Formen und organische Strukturen prägen ihre Kunst. Andrea arbeitet überwiegend mit flüssiger schwarzer Tusche auf hochwertigem Künstlerpapier. Mit einem Tuschefineliner setzt sie gezielte Akzente. Gelegentlich erschafft sie Werke mit blauen, roten oder goldenen Farbtönen.

In Andreas Kunst kann man verschiedene Elemente des Wabi-Sabi finden:

Sie bildet organische Strukturen, häufig Pflanzen, in „unperfekter“ abstrahierter Weise ab. Sie besinnt sich auf die Einfachheit ihres künstlerischen Ausdruckes, indem sie überwiegend schwarz-weiße Werke erstellt, die trotz eines hohen Detailgrades niemals überfrachtet wirken. Denn nur bei längerer und genauerer Betrachtung entdeckt man unzählige Details, die für sich genommen ein eigenes Kunstwerk darstellen könnten. So drückt sie ihre Liebe zum Detail aus und erschafft eine Atmosphäre in ihren Bildern, die der Betrachter vielleicht nicht immer genau beschreiben, dafür aber fühlen kann.

Sie ist inspiriert von der Romantik, der Natur und Transformationskonzepten. Im Vordergrund oder auch als Verbindung dieser Inspirationen steht das sogenannte „Wabi-Sabi“.

Wabi-Sabi beschreibt ein japanisches ästhetisches Konzept, das eng mit der buddhistischen Denkschule verknüpft ist.

Wabi-Sabi entdeckt die Schönheit in jedem Aspekt der Unvollkommenheit. Es geht darum Ästhetik in unperfekten Dingen zu sehen und Wertschätzung für das Altern, als Schönheit der Auswirkung von Zeit, zu entwickeln. Es handelt sich hierbei um eine Philosophie, die sich aus dem Denken des Alltags entwickelt hat. Sie erlaubt es den Menschen offener zu sein, indem sie die Schönheit von Fehlern und Rohheit erkennen und annehmen.
Es stellt einen Gegensatz zum westlichen Schönheitsideal dar, das nach Perfektionismus strebt. Dieses erlaubt keine Fehler, wodurch das Konzept der Künstlichen Schönheit emporgehoben wird. Gleichzeitig entsteht eine Unerreichbarkeit dessen, die in der westlichen Gesellschaft zu Unzufriedenheit führen kann, da es immer neue und „bessere“ Dinge gibt.

Allgemein prägt Wabi-Sabi die japanische Kultur in vielerlei Hinsicht: Kunst, Architektur und Landschaftsbau greifen die Konzepte immer wieder auf. Am bekanntesten sind hierbei wohl die japanischen Zen-Gärten, die sich durch naturbelassene Materialien auszeichnen. Jeder, der bereits einen solchen Garten besucht hat, hat wahrscheinlich die besondere, aber auch schwer zu definierende Atmosphäre wahrgenommen:

 „Vielleicht ist Wabi-Sabi leichter zu fühlen, als in seiner wahren Tiefe zu verstehen.“ , beschreibt das Online-Portal „Sakura Nachrichten”.


Andreas Kunstwerke